FAQs
Wie lange sind Kachelöfen noch erlaubt?
Kachelöfen sind nach wie vor erlaubt. Der Kachelofen muss lediglich die aktuell geltenden Grenzwerte für Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Emissionen einhalten. In Österreich sind diese Werte in den jeweiligen Landesgesetzen für Heizungsanlagen verankert.
Wenn Ihr bestehender Kachelofen diese Grenzwerte einhält, dürfen Sie ihn betreiben. Eine Nachrüstung eines Feinstaubfilters ist nur erforderlich, wenn Ihr Kachelofen die Grenzwerte überschreitet.
Wie hoch sind die Kosten für einen Kachelofen?
Was ein Kachelofen kostet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: seinen Abmessungen und dem benötigten Materialbedarf, der Art der Materialien, seiner Ausstattung (z.B. Wasserführung) und dem benötigten Arbeitsaufwand.
Wenden Sie sich gerne an uns und nehmen Sie Kontakt mit unserem Expertenteam auf für ein unverbindliches und kostenloses Angebot.
Kann man einen Kachelofen-Einsatz nachrüsten?
Selbstverständlich. Wenn Sie einen älteren Kachelofen haben, können unsere Experten dort einen Kachelofen-Einsatz nachrüsten. Der Vorteil dabei: Sie behalten die bereits bestehende Kachelschale samt -verkleidung, und profitieren im Inneren von moderner Technik, die Ihnen mehr Effizienz beim Heizen beschert.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kaminofen und einem Kachelofen?
Ein Kaminofen ist weniger aufwändig konstruiert als ein Kachelofen. Er kann beliebig aufgestellt werden und braucht lediglich einen Abzug für den Rauch. Ein Kachelofen wird dagegen gemauert, da er konstruktionsbedingt eine große Fläche zur Wärmeabstrahlung benötigt.
Der Vorteil eines Kachelofens ist, dass dieser aufgrund seiner Speichermasse noch lange nach dem Erlöschen des Feuers in der Brennkammer Wärme nach außen abgibt, wodurch er weniger häufig mit neuem Brennholz geschürt werden muss. Der Kaminofen dagegen verliert seine Wärmestrahlung fast unmittelbar nach Abbrennen des Feuers und muss deshalb öfters neu befeuert werden.
Gibt es einen Kachelofen ohne Kacheln?
Auch wenn es paradox erscheint, aber ja, einen Kachelofen ohne Kacheln gibt es mittlerweile. Während früher Kacheln aus Keramik zur Verkleidung des Ofens genutzt werden mussten, da Keramik Wärme hervorragend leitet und speichert, ist dies heutzutage nicht mehr unbedingt nötig.
Häufig wird die Außenhülle eines Kachelofens verputzt, sodass diese auch gestrichen werden kann. Genauso möglich ist eine Verkleidung aus Edelstahlelementen. Wichtig ist dabei nur, dass die verwendeten Materialien in der Außenhülle die Wärme gut übertragen.
Wann ist ein Kachelofen sinnvoll?
Der Einbau eines Kachelofens ist eine Stilfrage. Aus praktischer Sicht eignet er sich vor allem für Menschen, die die Zeit haben, die Wärme zu genießen. Da ein Kachelofen mehr Zeit benötigt, um auf volle Temperatur zu kommen als ein Kamin oder ein Kaminofen und dann noch lange Zeit Wärme abstrahlt, eignet er sich, wenn man oft und für längere Zeit zuhause ist.
Wer den ganzen Tag bei der Arbeit oder viel unterwegs ist und nur schnell für einen kürzeren Zeitraum ein Feuer braucht, wenn er heimkommt, für den ist ein individueller Kamin oder Kaminofen die bessere Wahl. Dieser ist innerhalb weniger Minuten auf Betriebstemperatur, sodass sich die Wärme schnell genießen lässt.
Ein weiterer Punkt, den Sie beachten sollten: Wenn Sie keinen oder nur sehr wenig Platz zur Lagerung von Brennholz zur Verfügung haben, sind weder Kamin- noch Kachelöfen gut geeignet – vor allem dann, wenn Sie diese regelmäßig befeuern möchten. Hier könnte ein Pelletofen als Lösung in Frage kommen.